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Photoshop Kompaktkurs

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Die Programmoberfläche
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Ebeneneffekte und Stile
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Farbkorrekturen
Speicherformate
Typografisches
Pfade
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Photoshopdateien im Internet verwenden
Literaturhinweise


    Pfade
 


Das Pfadwerkzeug (in Photoshop auch "Zeichenstift" genannt) kennen Sie vielleicht schon aus Grafikprogrammen wie FreeHand oder Illustrator. Eck- und Kurvenpunkte funktionieren wie aus Vektorgrafik-Programmen gewohnt.
In Photoshop können Sie das Pfadwerkzeug nehmen, um glatte Formen freizustellen oder einen sogenannten Beschneidungspfad anzulegen. Der Beschneidungspfad sorgt dafür, dass nur der Ausschnitt im Layoutprogramm zu sehen ist, der vom Pfad umschlossen wird.
Das Arbeiten mit Pfaden, Kurven- und Eckpunkten ist nicht jedermanns Sache, in einigen Situationen aber ziemlich hilfreich.

TechnikKlicken Sie mit dem Pfadwerkzeug um Eckpunkte zu setzen, ziehen Sie bei gedrückter Maustaste, um Kurvenpunkte zu setzen. Der Pfad lässt sich nachträglich noch korrigieren. Wenn Sie Ihren Pfad speichern wollen, rufen Sie die Pfadpalette auf und wählen im Pop-Up Menü dieser Palette "Pfad sichern".

Aufgaben

A Stellen Sie die Datei "Schädel.tif" mithilfe des Pfadwerkzeugs frei.

B Sichern Sie einen Beschneidungspfad für das Bild Gitarre.psd so, dass der Pfad als Freisteller in einem Layoutprogramm verwendet werden kann. Setzen Sie das Bild in Quark X-Press in einen transparenten Bildrahmen über einen Textrahmen.
Dazu müssen Sie einen Pfad erstellen, ihn sichern und als Beschneidungspfad festlegen. Ein Beschneidungspfad kann nur im EPS-Format gesichert werden.

C Verzieren Sie einen Schriftzug wie im untenstehenden Beispiel.

Werkzeug am Pfad führen

Schritte Schritt für Schritt

1. Wenn Sie keine geeignete Schrift auf Ihrem Computer installiert haben, nehmen Sie die Datei "christin.psd" als Vorlage.
2. Erzeugen Sie mit dem Pfadwerkzeug die Verschnörkelung.
3. Mit dem Befehl "Pfadkontur füllen" können Sie das Pinselwerkzeug an dem Pfad entlang führen.
4. Damit die Linienstärke am Ende geringer wird, können Sie die Größe der Werkzeugspitze auf einer Kopie des Originalpfades verblassen lassen.
Mit einer hart begrenzten, angeschrägten Werkzeugspitze erzielen Sie den kaligrafischen Effekt.

TippTipp

Das Arbeiten mit Eckpunkten und Kurvenpunkten ist gewöhnungsbedürftig. Verzweifeln Sie nicht, wenn's nicht auf Anhieb klappt. Mit ein wenig Übung werden Sie es schaffen. Setzen Sie so wenig Punkte wie möglich und so viele Punkte wie nötig, je weniger Punkte Sie verwenden, desto glatter wird der Pfad.
Das Pfadwerkzeug eignet sich zum Freistellen (Auswählen von Bildteilen) nur bei glatten Kanten. Ein Portrait mit wehenden Haaren im Wind lässt sich mit dem Pfadwerkzeug nicht freistellen.
Sie können über das Aufklappmenü in der Pfadpalette aus einem Pfad eine Auswahl erstellen und umgekehrt aus einer Auswahl einen Pfad erstellen.

Links

www.digit.de/know_how/workshops/digit398/workshop398.htm

 
 
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Letzte Aktualisierung dieser Datei am: 11.9.2002
Autor: Stephan Franke · Impressum und Hinweise zu diesen Seiten · Suche
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