Alle Support-Themen im Überblick
 
 

Photoshop Kompaktkurs

Einführung
Die Programmoberfläche
Einfache Maltechniken
Einfache Auswahltechniken
Weitere Werkzeuge
Montagen und Ebenen
Ebeneneffekte und Stile
Filter
Bildmodus, Farbmodelle und Kanäle
Tonwerte und Gradationskurven
Farbkorrekturen
Speicherformate
Typografisches
Pfade
Weiterverarbeitung in DTP-Programmen
Photoshopdateien im Internet verwenden
Literaturhinweise


    Speicherformate
 
Wie öffne ich ein unbekanntes Grafikformat? Mit welchen Einstellungen speichere ich ein Bild ab, welche Vorteile bietet eine TIF- oder EPS-Datei?
Die folgende Übersicht gibt Antworten zu den Themen:

Gängige Speicherformate für Pixelgrafiken
Weitere Speicherformate für Pixelgrafiken
Gängige Speicherformate für Vektorgrafiken
Weitere Speicherformate für Vektorgrafiken
Software zur Grafikkonvertierung

 

 
    Gängige Speicherformate für Pixelgrafiken  
 


BMP

Standardformat unter DOS, Windows und OS/2
Farbtiefe 1 bis 24 Bit (Schwarz/weiß bis 16,7 Mio Farben), verlustfreie RLE Komprimierung.


EPS

Dateiformat für den Printbereich
Vorteil: Zuverlässiges Format für die Druckvorstufe. Als DCS speicherbar (Desktop Color Separation, erstellt aus einer CMYK Datei eine niedrig aufgelöste Masterdatei und 4 einzelne Farbauszüge), Beschneidungspfade, Druckkennlinien u. Rasterungseinstellungen können mitgesichert werden, Strichzeichnungen können als transparentes Bitmap gesichert werden, Speichern einer Duplexdatei ist möglich.
Nachteil:keine Komprimierung (allenfalls Komprimierung der Übertragung zum Drucker), wenig veränderbar, umfangreiche Dateigröße.
(Bei Pixelgrafik ist ein EPS auflösungsabhängig!)
(Bei Vektorgrafik (FreeHand, Illustrator, Corell Draw etc.) auflösungsunabhängig.)


GIF

Dateiformat für Internet/Onlinedienste
Vorteil: Animation möglich, transparenter Hintergrund, für Grafiken mit wenigen Farben geeignet, geringe Dateigröße.
Nachteil: Maximal 256 Farben, patentrechtlich geschützt.


JPEG

Dateiformat für Internet/Onlinedienste.
Vorteil:starke Komprimierung (bei Qualitätsverlust) möglich. Im Gegensatz zu GIF ist das JPEG Format mit 16,7 Mio Farben (24 Bit Farbtiefe) für Halbtonbilder geeignet. Als "progressive" JPEG stufenweiser Bildaufbau im Webbrowser möglich. Pfade aus Photoshop sind speicherbar.
Nachteil: Je stärker die Komprimierung, desto größer sind die Verluste. Patentrechtlich geschützt.


PDF (Portable Document Format)

Plattformübergreifendes Dateiaustauschformat für Web und Print.
Vorteil: PDF Dateien können praktisch aus jedem Programm erstellt werden, das Postscriptdateien drucken kann. Die Darstellung eines PDFs ist auf jedem Computer identisch, auch wenn die im Dokument verwendeten Schriften nicht installiert sind. Der Acrobat Reader steht für Mac, Windows und Unix kostenlos zur Verfügung.
Nachteil: Ein PDF ist nur bedingt bearbeitbar.


Pict

Vorteil: Austauschformat zwischen Macprogrammen (Macromedia Director importiert Pict Daten), komprimierbar (mit Quicktime komprimierte Pict-Dateien brauchen die Quicktime-Systemerweiterung zum Dekomprimieren), als Pict-Resource für Softwareentwickler einsetzbar. Pict-Dateien können auch Vektordaten speichern.
Nachteil: Kein Standard im Printbereich.


PNG (Portable Networks Graphics)

Dateiformat für Internet/Onlinedienste.
Das PNG-Format gibt es in den Geschmacksrichtungen PNG-8 (8-Bit Farbtiefe) und PNG-24 (24-Bit Farbtiefe).
Vorteil: geeignet f. Internet, Animation wie bei Gifdateien, im Gegensatz zu GIF und JPEG keine patentrechtlichen Einschränkungen. In PNG-24 können Sie eine weich abgestufte Transparenz abspeichern.
Nachteil: wird nach wie vor nicht von allen Webbrowsern komplett unterstützt.


Photo-CD

Arbeitet im Modus YCC
Vorteil: preiswerte Möglichkeit, viele Bilder in einem Durchgang scannen zu lassen.
Nachteil: liegt normalerweise als RGB Datei vor und muss für den Druck separiert werden.


PSD

Das Photoshop Standardformat.
Unterstützt alle photoshopspezifischen Eigenschaften wie Bildmodi, Hilfslinien, Raster, Druckkennlinien, Alphakanäle, Pfade, Vektorgrafikinformationen und Ebenen (einschließlich Einstellungsebenen ab Version 4.0).
Nachteile: wird nur von Photoshop selbst und wenigen weiteren Programmen gelesen.
Zum Exportieren in gängige Layoutprogramme ist das Reduzieren auf die Hintergrundebene, Löschen der zusätzlichen Kanäle und das Speichern als TIF- oder EPS-Datei notwendig.


TIFF

Universelles Dateiformat
Vorteil: nachträglich in vielen DTP-Programmen veränderbar, verlustfreie LZW Komprimierung, seit Photoshop 6 können auch Ebenen, Sonderfarbenkanäle und weitere Informationen gespeichert werden, Masken können gesichert werden, auf fast allen Computerplattformen verfügbar.
Nachteil: Beschneidungspfade im TIF werden nicht von jedem DTP-Programm erkannt, herstellereigene Erweiterungen führen zu Inkompatibilitäten.

RAW

Rohdatenformat, das von modernen Digitalkameras geliefert wird.
Der Vorteil bei diesem Format ist, dass die Bildinformationen weitgehend unbearbeitet von der Kamera (also "roh") auf das Speichermedium gesichert werden.
Nachteil: spezieller Konverter erforderlich zum Einlesen der Datei in ein Bildbearbeitungsprogramm.

 
 

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    Weitere Speicherformate für Pixelgrafiken  
 


Degas:
ATARI-Format

IFF: wird auf Amiga Computern verwendet

FLI: wird von Autodesk-Animator erzeugt

Filmstreifen: Austausch mit Adobe Premiere

Mac Paint: 1-Bit Farbtiefe

PBM/PGM/PPM: Austauschformate unter UNIX

PCX, PixelPaint, Targa Auf DOS/Windowsrechnern eingesetzte Formate, z.T. nur 256 Farben.

Pics: Animierte Pict-Dateien

Pixar: Austausch mit 3D-Grafik - und Animationsprogrammen.

Scitex CT Dateiformat für den Printbereich
Vorteil: Zusammenarbeit mit Scitex -Systemen.
Nachteil: wenig verbreitet

StartupScreen: Pict-Resource, die beim Starten des Macs angezeigt wird, wenn sich die Datei im Systemordner befindet und den Name "StartupScreen" hat.

WBMP Wireless Bitmap für PDAs und Handys

 
 

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    Gängige Speicherformate für Vektorgrafiken  
 


EPS

Eine aus FreeHand, Illustrator und vergleichbaren Programmen exportierte EPS-Datei ist auflösungsunabhängig (solange Sie keine Pixelbilder in die Ursprungsdatei importiert haben).

PDF

Wie EPS auflösungsunabhängig, solange Sie keine Pixelbilder in die Ursprungsdatei importiert haben.

SVG

Das Scalable Vector Graphics -Format(SVG) wurde vom W3C im September 2001 verabschiedet und soll vor allem im Internet Verbreitung finden.

PNG

Ein ebenfalls im WorldWideWeb verbreitetes Format.

Das FreeHand-eigene Format

Vektorgrafiken haben generell eine kleinere Dateigröße (in KB) als Pixelgrafiken. Bezierkurven sind auflösungsunabhängig.
FreeHand bietet Exportmöglichkeiten unter anderem als: EPS, Illustrator oder RTF, aber auch Pixelgrafikformate wie TIFF, Pict oder Pict 2.


Illustrator-Dateien

Zuverlässiges Programm, bietet Austausch- und Exportmöglichkeiten unter anderem als EPS, PDF oder Pixelgrafikformate, wie JPEG, Pict oder BMP


Corel Draw

bietet Austausch im Illustratorformat (auch Mac) an, verarbeitet viele PC-Grafikformate (auch Plotter- und CAD-Dateien). Gut zum Austausch von Vektorgrafiken zwischen Mac und PC geeignet.

 
 

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    Weitere Speicherformate für Vektorgrafiken  
 
DXF:
CAD und 3-D Austauschformat.

GEM: Vektorformat des Programms "GEM-Draw".

HP-GL(2): Vektorgrafik, wird auf dem Mac u.a. vom Programm "Grafikkonverter" gelesen.

 
 

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  Software zur Grafikkonvertierung

 
 


Macintosh: Adobe Photoshop, "Grafikkonverter" von Thorsten Lemke.

Windows: LView Pro, HiJaak 95.

Unix: Gimp, XV, ImageMagic (Open Source Software).

TippTipps

Hängen Sie beim Speichern eine Dateiendung an den Dateinamen (zum Beispiel .psd für das photoshopeigene Format oder .tif für TIF-Dateien). Auf dem Mac sind diese Endungen eigentlich nicht nötig, aber wenn Sie Ihre Datei auf einem PC weiterbearbeiten wollen, ist eine korrekte Dateiendung zwingend erforderlich.

KontrollfrageKontrollfrage

Sie bekommen ein Foto im JPEG-Format zugeschickt. In welchen Format sollte diese Datei gespeichert werden, wenn Sie sie weiterbearbeiten wollen?

Literaturhinweise und Links

www.zi.unizh.ch/publications/ps/bild.html Grundlagen der Bildkomprimierung
http://www.dataconv.org/apps_graphic.html Eine Sammlung von Dateikonvertierungsprogrammen

 
 
 
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Letzte Aktualisierung dieser Datei am: 18.1.2007
Autor: Stephan Franke · Impressum und Hinweise zu diesen Seiten · Suche
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