Drucktechnik
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Workflow Print

Wie sieht ein typischer Arbeitsablauf bei der Produktion eines Flyers oder einer Anzeige aus? Vom Kundenbriefing bis zur Übergabe der Reinzeichnung an die Druckerei sind hier die wichtigsten Schritte aufgeführt:

  1. Auftragserteilung und Kundenbriefing
  2. Kreativphase/Brainstorming im Rahmen der vom Kunden gesetzten Vorgaben. Visuelle Umsetzung der Ideen, Scribbles/Skizzen mit Papier und Kugelschreiber.
  3. Texten. Bildrecherche, Einkauf von Bildern oder Beauftragen von Illustratoren und Fotografen. Aufbereiten der vom Kunden gelieferten Texte und Bilder.
  4. Angebote von Druckereien einholen.
  5. Layoutphase und erste Präsentation.
  6. Weitere Layoutphasen und Präsentationen bis zur ->
  7. Reinzeichnungsphase. Korrekturlesen. Produktion druckfähiger Daten üblicherweise mit InDesign oder Quark XPress. Anschließend PDF-Erzeugung. Dieser Produktionsschritt muss nicht notwendigerweise in der Agentur ausgeführt werden und wird unter Umständen an externe Dienstleister (Lithoanstalt, Druckerei) vergeben.
  8. PreflightCheck. Erstellung eines Farbproofs. Abzeichnen des Farbproofs und Druckfreigabe durch den Kunden.
  9. Übergabe von PDF (oder offenen Dateien) und Farbproof an die Druckerei.

In der Druckerei (unten ist beispielhaft Offset- und Digitaldruck beschrieben) werden anschließend die angelieferten Daten belichtet oder direkt auf die Druckmaschine gegeben.

 

 
 

Workflow Druckvorstufe

Ein RIP (RasterImageProcessor) rastert die hereinkommenden Postscript-Daten auf und schickt diese an das Ausgabegerät weiter. Vom RIP werden der Film- oder der Plattenbelichter angesteuert. Aber auch die Digitaldruckmaschine oder ein Proofer können von einem RIP angesteuert werden.
Hat man Filme belichtet, kann von diesen ein Andruck oder ein analoges Cromalin erstellt werden. Wenn Sie einen Andruck herstellen lassen, haben Sie die größte Produktionssicherheit und können das spätere Druckergebnis (Farben, Tonwerte, Rasterpunkte, Moiré, Detailzeichnung etc.) am sichersten beurteilen. Allerdings ist der Andruck sehr zeitaufwändig und teuer. Ein analoges Cromalin ist im Gegensatz dazu etwas kostengünstiger und schneller zu produzieren. Es bietet annähernd die gleiche Qualität wie der Andruck. Noch günstiger und schneller sind digitale Proofs wie Iris-Proof, Digital Cromalin oder ein Ausdruck auf einem Tintenstrahldrucker (z. B. BestColorRIP+ EpsonStylus). Diese Proofverfahren können ohne Filmherstellung direkt aus dem Computer ausgegeben werden. Sie bieten allerdings nicht die gleiche Produktionssicherheit, wie ein filmbasierter Proof.
Der konventionelle Weg vom RIP über Filmbelichter, Entwicklung und Plattenkopie zur Druckmaschine wird allmählich durch die direkte Plattenbelichtung abgelößt.

 
 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Datei am: 26.10.2008
Autor: Stephan Franke · Impressum und Hinweise zu diesen Seiten · Suche
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