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Workflow Print
Wie sieht ein typischer Arbeitsablauf bei der Produktion eines Flyers oder einer Anzeige aus? Vom Kundenbriefing bis zur Übergabe der Reinzeichnung an die Druckerei sind hier die wichtigsten Schritte aufgeführt:
- Auftragserteilung und Kundenbriefing
- Kreativphase/Brainstorming im Rahmen der vom Kunden gesetzten Vorgaben. Visuelle Umsetzung der Ideen, Scribbles/Skizzen mit Papier und Kugelschreiber.
- Texten. Bildrecherche, Einkauf von Bildern oder Beauftragen von Illustratoren und Fotografen. Aufbereiten der vom Kunden gelieferten Texte und Bilder.
- Angebote von Druckereien einholen.
- Layoutphase und erste Präsentation.
- Weitere Layoutphasen und Präsentationen bis zur ->
- Reinzeichnungsphase. Korrekturlesen. Produktion druckfähiger Daten üblicherweise mit InDesign oder Quark XPress. Anschließend PDF-Erzeugung. Dieser Produktionsschritt muss nicht notwendigerweise in der Agentur ausgeführt werden und wird unter Umständen an externe Dienstleister (Lithoanstalt, Druckerei) vergeben.
- PreflightCheck. Erstellung eines Farbproofs. Abzeichnen des Farbproofs und Druckfreigabe durch den Kunden.
- Übergabe von PDF (oder offenen Dateien) und Farbproof an die Druckerei.
In der Druckerei (unten ist beispielhaft Offset- und Digitaldruck beschrieben) werden anschließend die angelieferten Daten belichtet oder direkt auf die Druckmaschine gegeben.
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Ein RIP (RasterImageProcessor) rastert die hereinkommenden
Postscript-Daten auf und schickt diese an das Ausgabegerät weiter.
Vom RIP werden der Film- oder der Plattenbelichter angesteuert. Aber auch
die Digitaldruckmaschine oder ein Proofer können von einem RIP angesteuert
werden.
Hat man Filme belichtet, kann von diesen ein Andruck
oder ein analoges Cromalin erstellt werden. Wenn Sie
einen Andruck herstellen lassen, haben Sie die größte Produktionssicherheit
und können das spätere Druckergebnis (Farben, Tonwerte, Rasterpunkte,
Moiré, Detailzeichnung etc.) am sichersten beurteilen. Allerdings
ist der Andruck sehr zeitaufwändig und teuer. Ein analoges Cromalin
ist im Gegensatz dazu etwas kostengünstiger und schneller zu produzieren.
Es bietet annähernd die gleiche Qualität wie der Andruck. Noch
günstiger und schneller sind digitale Proofs wie Iris-Proof,
Digital Cromalin oder ein Ausdruck auf einem Tintenstrahldrucker
(z. B. BestColorRIP+ EpsonStylus). Diese Proofverfahren können
ohne Filmherstellung direkt aus dem Computer ausgegeben werden. Sie bieten
allerdings nicht die gleiche Produktionssicherheit, wie ein filmbasierter
Proof.
Der konventionelle Weg vom RIP über Filmbelichter,
Entwicklung und Plattenkopie zur Druckmaschine
wird allmählich durch die direkte Plattenbelichtung
abgelößt.
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