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CD und DVD Formate

    CD Formate
 

 

Im Folgenden sehen Sie eine Übersicht über die wichtigsten CD-und DVD-Formate.


Audio CD
Die Audio-CD (auch Compact Disc, oder CD Digital-Audio genannt) wurde 1979 von Philips und Sony auf den Markt gebracht, sie ist im Red Book Standard definiert. Die Audio CD ist der Nachfolger der Schallplatte. Eine Erweiterung der Audio CD ist die sogenannte CD-Text, auf der man Informationen wie Interpret oder Songtitel speichern kann. Diese Informationen werden auf entsprechenden Abspielgeräten im Display angezeigt.

CD-ROM
Die CD-ROM (Compact Disc Read-Only Memory) ist im Yellow Book festgelegt. Sie ist das Standardformat, um Daten zu speichern.
Erweiterungen der CD-ROM sind die Mixed Mode-CD, CD-ROM/XA oder die CD-Extra. Auf einer Mixed Mode-CD sind nach einem Datenteil mehrere Audio-Tracks abgelegt. Die CD-ROM/XA ist im Prinzip eine Mischung aus dem CD-I und dem CD-ROM-Standard. Auf einer CD-Extra (auch CD-Plus oder CD-Enhanced genannt) werden ebenfalls Audio- und Datentracks gemischt. Allerdings ist hier der Datentrack in einer zweiten Session untergebracht und kann von Audio-CD-Playern nicht gelesen werden. Dieses Format ist im Blue Book Standard definiert.

CD-R
Die CD-R (Compact Disc Recordable) ist eine beschreibbare CD. Eine Multisession CD-R kann zwar mehrmals beschrieben werden, hier werden aber bei jeder Session nur neue Daten angefügt und bestehende Daten nicht gelöscht. Die CD RW (Compact Disc Rewritable) ist mehrmals beschreibbar, wobei hier die alten Daten überschrieben werden können.

CD-I
Die CD-I (Compact Disc Interactive) wurde 1987 im Green Book Standard definiert. Sie wurde von Philips entwickelt und hat sich am Markt nicht durchsetzen können (unter anderem, weil die Authoringsoftware von Philips teurer und bei weitem nicht so leistungsfähig war wie Director oder Authorware).

Photo-CD
Dieses Format ist eine Erfindung der Firma Kodak. Sie enthält mehrere Varianten eines Scans in verschiedenen Auflösungen von 182 * 192 Pixel bis zu 2048 * 3072 Pixel (auf der Medical Photo CD sogar bis zu 8192 * 12288 Pixel). Zahlreiche Fotolabore bieten die Dienstleistung an, von Dias oder Negativen eine Photo-CD zu erstellen.

Video-CD
1993 einigten sich die Firmen Philips, Sony, JVC und Matsushita auf den White-Book Standard. Er bildet die Grundlage der Video-CD (VCD). Sie enthält einen Datenteil mit einem ISO 9660-Dateisystem und einen oder mehrere MPEG 1-Tracks. Die Bildauflösung beträgt auf der VCD lediglich 352 x 288 Pixel, die SVCD (Super Video CD) bietet hingegen MPEG 2 mit einer Auflösung von 480 x 576 Pixel. Den Datenteil können Sie mit eigenen, beliebigen Dateien beschreiben. Eine Video CD kann unter Windows z. B. mit der Software "WinOnCD" unter Mac OS mit dem Programm "Toast" produziert werden. Durch die schnelle Verbreitung, die größere Kapazität und die bessere Qualität der DVD kann man der Video-CD allerdings keine guten Zukunftsaussichten geben.

Literaturhinweise und Links

CD: http://de.wikipedia.org/wiki/Compact_Disc
Video und S-Video CD: http://www.dv-rec.de/technik/vcdformate/index.shtml


   

    DVD Formate
 


Die DVD-ROM ist als read-only-memory nur lesbar.

Eine DVD-R ist einmal beschreibbar.

Mehrfach beschreibbare Medien sind DVD-RAM und DVD -RW bzw. DVD +RW. Die DVD-RAM kann zwar häufiger überschrieben werden und ist nach wenigen Sekunden aufnahmebereit, ist aber unter anderem wegen der höheren Kosten für die Rohlinge weniger verbreitet als die +/-RW-Varianten.

Als mögliche Nachfolger der DVD werden zur Zeit (Sommer 2005) die Blue Ray Disc und die HD DVD gehandelt.

Literaturhinweise und Links

Video-CD und DVD: http://www.uni-kiel.de/rz/video/video-cddvd/
DVD Spezifikationen: http://www.nmc-heidelberg.de/dvd/dvd.htm
DVD Einführung: http://www.heise.de/ct/01/06/210/
Vergleich von Blue Ray Disc und HD DVD: http://de.wikipedia.org/wiki/HD-DVD
DVD-Basics: http://german.doom9.org/dvd-basics-ger.htm
   

    Dateisysteme
 


Damit der Computer die Dateien auf einem Speichermedien verwalten kann, wird der Datenträger mit einem sogenannten Dateisystem formatiert. So wird eine Festplatte unter MacOS mit dem Dateisystem HFS+ formatiert, unter Windows benutzt man FAT oder NTFS und bei Unix hat der Anwender die Wahl unter zahlreichen Dateisystemen wie ext3 oder ReiserFS. Für CD und DVD bieten sich die folgenden Dateisysteme an:

ISO 9660
Das ISO 9660 Dateisystem kann von (so ziemlich) jedem Betriebsystem gelesen werden. Der Nachteil ist allerdings, dass Dateinamen nur aus maximal 8 Zeichen plus 3 Zeichen für die Dateiendung bestehen dürfen. Auch die Verzeichnistiefe ist auf maximal 8 Ebenen beschränkt.

Joliet
Das ursprünglich unter Windows verbreitete Joliet-Dateisystem hebt die Beschränkungen des ISO 9660 Formats auf und lässt Dateinamen mit bis zu 64 Zeichen zu. Mittlerweile können auch andere moderne Betriebsysteme dieses Dateisystem lesen und schreiben.

Rock Ridge
Das Rock Ridge Format ist wie Joliet eine Erweiterung zu ISO 9660 und ist unter UNIX verbreitet.

HFS
Das HFS (Hierarchisches Dateisystem) ist das Dateisystem, das unter Mac OS verwendet wird.

UDF
Das Universal Disc Format ist der Nachfolger des alten ISO 9660-Standards und wird von allen modernen Betriebsystemen gleichermaßen unterstützt. UDF ist das Standard-Dateisystem für DVDs.

Hybrid-CD
Eine Hybrid-CD enthält zwei Dateisysteme für zwei unterschiedliche Betriebsysteme, z. B. Mac und Windows.

Literaturhinweise und Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Dateisystem

   

 
 
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Letzte Aktualisierung dieser Datei am: 24.11.2005
Autor: Stephan Franke · Impressum und Hinweise zu diesen Seiten · Suche
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