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Alle Support-Themen im Überblick
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Netzwerke Über ein Netzwerk können Sie auf andere Computer zugreifen,
Dateien auf einem Server speichern, eMails verschicken, Flugtickets buchen,
Preise in einer Registrierkasse aktualisieren, einen gemeinsamen Terminkalender
innerhalb einer Firma pflegen, auf Webseiten zugreifen oder einen gemeinsamen
Drucker benutzen. Damit Sie Daten zwischen zwei Computern übertragen können,
brauchen Sie Hardware, die die Rechner verbindet und Software, die über
sogenannte "Netzwerkprotokolle" eine Verständigung der
Rechner ermöglicht.
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| Die Hardware (am Beispiel Ethernet) | |
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Alternativen zur Ethernet-Verkabelung sind Glasfaser (FDDI, Fiber Distributed Data Interface), LocalTalk (Apple), Arcnet oder Token Ring (IBM). Token Ring kann allerdings maximal 16 Mbit/Sekunde übertragen, Apples telefonkabelartiges Local Talk-Kabel überträgt noch weniger und wird heutzutage nicht mehr verwendet. Mit Glasfaserkabeln können große Entfernungen überbrückt werden, sie bieten einen hohen Datendurchsatz, sind unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen und bieten eine hohe Abhörsicherheit. Sie werden aus Kostengründen allerdings selten in LANs eingesetzt, sondern sind vor allem in WANs oder bei Anbindungen von Servern an Hochgeschwindigkeitsswitches zu finden. Wenn Sie Sie mehrere Rechner per Ethernet verbinden, brauchen alle Computer
eine Netzwerkkarte. Ein Hub ist ein zentraler Knotenpunkt, über den alle Verbindungen
innerhalb des LANs laufen. Im Ethernet können alle Rechner gleichzeitig
ihre Daten an alle anderen im Netz vorhandenen Rechner schicken. Senden
zwei Rechner gleichzeitig ihre Daten, kommt es zur Kollision auf dem Netz.
Um die Kollisionen zu begrenzen, setzt man heutzutage statt eines Hubs
besser einen Switch ein. Ein Switch arbeitet wie ein Hub,
stellt aber eine direkte Verbindung zwischen zwei Ethernetkarten her,
verhindert Kollisionen, reduziert die Netzlast und sorgt so für einen
höheren Datendurchsatz. Bei der Anschaffung eines Switches ist zunächst die Anzahl der benötigten Ports und der Datendurchsatz (100 MBit, Gigabit Ethernet, evtl. sogar 10 Gigabit Ethernet) ausschlaggebend. Router und Gateways verbinden Netze, die mit unterschiedlichen Protokollen arbeiten. Ein ISDN-Router z.B. bindet ein lokales Netz an das ISDN-Netz an. Ein DSL-Router verbindet das LAN mit den ADSL-Netzen der Telekom, Netcologne, Hansenet und ähnlichen Anbietern. Neben dem Verbinden zweier Netzwerke haben Router weitere Aufgaben wie Network Adress Translation (NAT dient dem Verbergen lokaler IP-Adressen gegenüber dem Internet), viele Router bieten Sicherheitsmechanismen durch eine eingebaute Firewall, einen DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol-Server zur dynamischen Vergabe von IP-Adressen im lokalen Netz), einen Nameserver (zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen) etc. Zu einem vollständigen Netzwerk gehören noch die Server. Ein Server ist ein Computer, auf den andere Rechner zugreifen. Als Server wird aber auch die Software bezeichnet, die auf einem solchen Computer läuft und verschiedene Dienste zur Verfügung stellt. Solche Dienste sind z.B. Filesharing (gemeinsames Nutzen von Dateien), HTTP-Server (World Wide Web), FTP-Server und Mailserver. Aber auch Router und Gateways, DHCP-Server, DNS, DynDNS, Firewall + Viruswall oder Druckdienste können auf einem Server laufen. Eine Alternative zum FTPserver wäre eine Leonardokarte. Für Medienbetriebe sind darüber hinaus OPI-Server und PDF-Server wichtig. Neben eigenständigen Computern, die die Rolle des Servers übernehmen, können Sie Ihre Dateien auch auf NAS oder SAN Systemen ablegen. Unter SAN versteht man ein Storage Area Network. Hier werden die Speichersysteme durch ein eigenes Netzwerk wie zum Beispiel Fibre Channel miteinander verbunden. Zentrale Server sorgen für den Übergang vom LAN zum SAN. Ein NAS ist ein Network Attached Storage. Es ist eigentlich nur eine Festplatte mit Netzwerkanschluss. Bei genauer Betrachtung ist um die Festplatte allerdings ein kleiner PC mit Mini-Betriebsystem gebaut. Im Gegensatz zu einem vollständigen Rechner verfügt ein NAS nur über einen Ein/Aus-Schalter. Die Konfiguration des NAS erfolgt üblicherweise über einen Webbrowser. In einem peer-to-peer-Netz hingegen gibt es keinen ausdrücklichen Server. Alle Rechner sind gleichzeitig Server und Client. Beispiele dafür sind die Tauschbörsen Kazaa oder Gnutella. Tipps Wenn Sie nur zwei Computer per Ethernet miteinander verbinden wollen, brauchen Sie keinen Switch. Besorgen Sie sich einfach ein sogenanntes "gekreuztes Ethernetkabel" und verbinden Sie beide Netzwerkkarten direkt. Im IEEE (Institute for Electrical and Electronical Engineers) werden die Standards für Netzwerktechnologien gesammelt und veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe IEEE 802.3 definiert die Standards für Ethernet.
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| Protokolle und Dienste (am Beispiel TCP/IP) | |
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Damit ein Computer in ein TCP/IP-Netzwerk integriert werden kann, braucht
er eine eindeutige IP-Adresse. Tipp In IP-Version 6 gibt es die Einteilung in Klasse A-, B- und C- Netze nicht mehr.
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| Einrichten eines Netzwerks (am Beispiel MacOS 9 und Linux) | |
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Im folgenden Beispiel sehen Sie das Einrichten eines Netzwerks am Beispiel
Linux:
Linux bietet wie alle Unix-Betriebsysteme eine unübertroffene Anzahl
von Server-Diensten an, unter anderem.: Tipp In neueren SUSE Distributionen kann das Programm Yast 2 mit einer komfortablen grafischen Benutzeroberfläche benutzt werden.
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| Das ISO/OSI Referenzmodell | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wenn Sie z.B. eine Datei per FTP verschicken, durchlaufen die Daten auf dem sendenden Computer die einzelnen Schichten von der Anwendungs- bis zur Bitübertragungsschicht (z.B. vom Programm WS_FTP bis zum Ethernetkabel) und werden auf dem empfangenden Computer auf gleiche Art wieder decodiert. Die unterste Ebene, die Bitübertragungsschicht (engl. physical
layer) regelt die korrekte elektrische Signalübertragung auf Kabeln,
Steckverbindungen und Netzwerkkarten. Tipp Ein herkömmlicher Switch arbeitet auf Ebene 2 (der Sicherungsschicht)
und legt eine Route anhand der MAC-Adressen der beteiligten Netzwerkkarten
fest. Moderne Switches arbeiten auch auf Ebene 3 (der Netzwerkschicht),
sie können eine Route anhand von IP-Adressen ermitteln.
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| Weitere Netzwerktechnologien | |
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Modems und DSL Andere Netzwerktechniken, wie die Datenübertragung über das Stromkabel (Powerline), befinden sich noch im Experimentalstadium oder werden aus Kostengründen eher selten eingesetzt (z.B. Satellitenfunk).
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| VPN | |
Diverse Verfahren ermöglichen die Einrichtung eines VPN. Ein Klassiker ist IPSec, Alternativen sind PPTP oder Hamachi. Am einfachsten ist ein VPN mit OpenVPN einzurichten. Die Verschlüsselung und Authentifizierung stellt OpenVPN über SSL (Secure Socket Layer) bzw. den Nachfolger TSL (Transport Layer Security) her. Damit sich der VPN-Client am Server anmelden darf, kann sich der Client mit einem Passwort authentifizieren, sicherer aber ist ein Zertifikat. Das Erstellen dieser Zertifikate mit OpenSSL kann man sich durch eine Skriptsammlung namens Easy-RSA erleichtern. Wer sich nicht selbst mit den Untiefen der VPN-Konfiguration herumschlagen möchte, der greift zu fertigen, vorkonigurierten Einwahlservern wie sie von Cisco, Nokia und Co angeboten werden.
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Franz-Joachim Kauffels: Lokale Netze, mitp-Verlag. ISBN: 382664087X Dienste und Protokolle Überblick über Ports und Dienste
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Letzte Aktualisierung dieser Datei am: 05.9.2006 Haben Sie Anregungen, Kritik oder Ideen zu dieser Seite? Sie können hier einen Kommentar schreiben. Bislang wurden zu dieser Seite keine Kommentare geschrieben |