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  Alle Support-Themen im Überblick  
 

Browservergleich

 

 
 

Die meisten kennen Netscape Navigator und den Microsoft Internet Explorer. Es gibt aber auch sinnvolle Alternativen. Mittlerweile hat der Internet Explorer den Netscape Navigator im Rennen um die Gunst der Internetsurfer auf den zweiten Platz verwiesen (das Rechenzentrum der Uni Hannover führt darüber eine schöne Statistik).

Bei der Wahl einer Alternative zu den etablierten Browsern sollten einige wichtige Kriterien nicht außer Acht gelassen werden.
Zuerst sollte geklärt sein, welche Attribute der HTML-Sprache vom Browser unterstützt werden. Die 4-er oder zumindest 3.2-er Version des Web-Idioms wäre da sinnvoll. Weiterhin benötigt man für ein akzeptables Layout zumindest Tabellen, Frames, sowie die gängigen Grafiktypen Bitmap, GIF (transparent) und JPG (progressiv).
Da viele Gestalter mittlerweile Multimedia-Elemente in ihr Layout einbauen, ist für eine Anzeige dieser Erweiterungen ein spezieller Viewer erforderlich. Diese Betrachterkomponente liegt entweder als externe Anwendung vor oder ist eine Erweiterung als Plug-In wie beim Navigator, bzw. ActiveX-Control beim Internet Explorer.
Mit Java und JavaScript sind dynamische Webseiten realisierbar. Wer hier Sicherheitsbedenken hat, muss diese Sprachen auch deaktivieren können. Auf eine Cookie-VerwaltungsOption sollte man ebenfalls nicht verzichten. Manche Server schicken Browser ohne die Annahme von Cookies gnadenlos in die Wüste. Microsoft Knowledge Base (http://support.microsoft.com) z.B. zeigt jedem die lange Nase, der ohne Cookie-Option um Einlass bittet. Wer nun seinem Kaufrausch via Internet Befriedigung verschaffen will, dessen Browser sollte auf jeden Fall HTML-Formulare handhaben können und vor allem eine sichere Verbindung zum Server aufbauen. Ein mögliches Protokoll dafür ist SSL (Secure Socket Layer).

 
 

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    NCSA Mosaic  
 
www.ncsa.uiuc.edu/SDG/Software/Mosaic/


Quasi die Mutter von InternetExplorer und Navigator und zum Teil Produkt des Netscape Gründers Marc Andreessen.
Ausser Version 3.0 für Windows gibt es Versionen für MacOS und diverse Unix-Systeme. Ebenso ist der Sourcecode zu haben.
Mit der Autosurf-Funktion kann Mosaic angewiesen werden, Dokumente in einer WebSite automatisch zu laden, auch rekursiv einige Ebenen tief. Leider neigt der Browser zu Abstürzen. Mit dem Newsreader steht es ebenfalls nicht zum Besten und leider kann er auch keine Frames unterstützen. Dafür ist er kostenlos und hat die Download-Größe 2,94 MByte (Min95). Er versteht nur HTML 2.0. Mosaic wird nicht mehr weiterentwickelt.
 
 

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    Opera  
 
www.operasoftware.com/


Opera ist der wohl bekannteste Alternativ-Browser, der im Vergleich zu anderen Clients die meisten Funktionen aufweist. Er unterstützt HTML 4, JavaScript und diverse Netscape Plug-Ins. Geeignet ist er für alle populären Betriebsysteme. Leider kostet der Browser 70 DM, wenn man nicht die werbefinanzierte Version benutzt. Dafür besitzt er eine flexible Oberfläche und man kann beliebig in eine Web-Seite rein- und rauszoomen.
Ein weiterer großer Vorteil ist die Tatsache, dass seine Heimat das nördliche Norwegen ist. Daher kann er nicht den amerikanischen Exportbeschränkungen für Krypto-Software zum Opfer fallen. Das heißt, dass ihn jeder völlig legal mit SSL 3.0 und 128 Bit Schlüssellänge beziehen kann.
 
 

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    Konqueror  
 


www.konqueror.de/


Konqueror ist ein File-Manager der in die KDE Desktop-Umgebung integriert ist. Für Linux-Benutzer und alle die mit KDE arbeiten eine interessante Alternative zu Netscape. Verweise von Verzeichnissen oder Web-Seiten lassen sich via Drag & Drop auf dem Desktop ablegen, kopieren oder an KDE-Applikationen weiterreichen. Das Ganze ist kostenlos, läuft über die Plattformen Linux, Solaris, Irix, FreeBSD, HP-UX, unterstützt HTML 4.0.

 
 

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    Emacs  
 
http://www.cs.indiana.edu/elisp/w3/docs.html

Die meisten UNIX-Nutzer kennen Emacs vom Lesen ihrer eMail und News. Mit dem Paket W3 wird Emacs oder Xemacs wie von Zauberhand zum vollwertigen Browser erweitert. W3 unterstützt zwar Frames, Tabellen, Cookies und Style sheets, so wie ClientSide ImageMaps, jedoch keinJava oder JavaScript. Bei komplexeren Features verwandelt sich das Browserfenster in ein Chaos. Sein großer Vorteil liegt in seiner Schnelligkeit, vor allem bei Recherchen in z.B. AltaVista oder Deja-News. Außerdem ist er kostenlos, hat die Downloadgröße 440 KByte und bedient die Plattformen Win 3.x, 9x, NT, MacOS und natürlich Unix.
 
 

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    Arachne/ WebSpider  
 
http://arachne.browser.org/
www.caldera.com/dos/browser

Da beide Browser aus dem Hause Caldera stammen ist die Ähnlichkeit nicht von der Hand zu weisen. Beide Browser geben sich auch mit weniger leistungsstarken Dos-Rechnern zufrieden. Da Dos keine eigene TCP/IP-Unterstützung aufweist, werden in den Browserpaketen ein Web-Client und ein Dailer mitgeliefert.
Für den Zugang zum Internet eignen sich alle Versionen ab 3.3 aufwärts. Mit der Dos-Box von Win 95 vertragen sie sich, wegen des Windows eigenen TCP/IP-Stack jedoch nicht.
Ein Speichermanager wie EMM 386 oder Qemm sind genauso nützlich wie ein VESA-Treiber, falls eine hochauflösende Grafikkarte fehlt. Des weiteren beherrschen sie HTML 3.2. Während Arachne zudem Tabellen, Frames und diverse Grafikformate und Cookies unterstützt, fallen bei der Spinne Frames und Cookies durchs Netz, zudem werden Tabellen oft falsch dargestellt. Dafür ist der eMail-Client für POP3/SMTP-Protokoll bei beiden voll integriert. In der Betaversion von Spyder fehlt jedoch die Unterstützung des ftp-Protokolls.
Arachne benötigt 920 KByte, Dos, 386-PC, 4 MByte Ram-Speicher, hat den Arachne Package Manager (APM), Telnet-Client, Wave-/MPEG Player und kostet 30 US Dollar.
Spyder benötigt 2.3 MByte, Dos, 486-PC, 8 MByte Ram-Speicher, eine VESA-kompartible Grafikkarte und hat ein OneScreen Keyboard. Die Betaversion ist kostenlos.
 
 

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    Lynx  
 


Lynx ist ein kostenloser Text-Browser, d.h. Bilder und Grafiken werden nicht angezeigt. Er ist für die Platformen Dos, Windows, NT, OS/2 und diverse Unix-Systeme anwendbar. Da er HTML-Dokumente nicht grafisch aufbereitet ist er pfeilschnell und kann den InternetExplorer und Navigator spielend hinter sich lassen. Er besitzt außerdem einen integrierten Cookie- und ftp-Support. Die Optionen können mit jedem ASCII-Editor in einer zentralen Konfigurationsdatei geändert werden. Zudem unterstützt er HTML 3.0 und hat eine Dowload-Größe von 570 KByte.

Sicherlich wird man auch in Zukunft nicht auf die zwei Großen des Internet verzichten können, sind sie doch in den Möglichkeiten am umfangreichsten. Jedoch sollte man sich gut überlegen, ob sich für so manchen Einsatz nicht doch ein alternativer Browser lohnen würde.

 

 
 

 

 

 

 


Letzte Aktualisierung dieser Datei am: 25.11.2005
Autor: Stephan Franke · Impressum und Hinweise zu diesen Seiten · Suche
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